Besuch bei der WTD 41

Panzer, Roboter und Knoten, die nicht reißen.

Die RK Siegburg hatte das große Glück die wehrtechnische Erprobungsstelle 41 in Trier besuchen zu dürfen. Am Morgen des 14.11. trafen die Siegburger an der Wache in Trier ein.

Die WTD41 ist die Einrichtung der Bundeswehr, in der alle Landfahrzeuge der Bundeswehr getestet werden, egal ob Rad oder Kettenfahrzeuge. Das Gelände der WTD 41 ist so groß wie Monaco und beherbergt u. a. Teststrecken Werkstätten und Labore. Dabei nutzen auch zivile Firmen die Kompetenzen der WTD41 in Rahmen von Mitbenutzungsverträgen.

Hier findet man Fahrzeuge so groß wie ein Haus und 80 t schwer aber auch Wiesel Panzer in blaumetallic, die vermuten lassen das man mit diesen zum Einkaufen fährt.

Frau Metzdorf führte die Soldaten aus Siegburg durch das Gelände, unter anderem auch in ein Labor in den die Reißfestigkeit von Spanngurten getestet wurde. Hier erklärte man das ein Zusammenknoten diese Gurte die Belastbarkeit von Spanngurten auf 30 % reduziert.

Nicht so die Knoten der Siegburger Reservisten, der achter Knoten hielt dem Belastungstest aus, bis der Gurt als solcher riss.

Am Vormittag gab es noch Informationen zum Testen von Kettenfahrzeugen und zum Messfahrzeug „Lauster“ das mit seinen Leistungen und Dimensionen schon früher die Trumpfkarte im Quartett er Kameraden aus Siegburg war.

Nach dem Mittagessen ging es auf die Teststrecke, auf der das Mittagessen im Magen der Reservisten noch mal gut durchmischt wurde.

Dabei fuhr ein Roboter das Fahrzeug dem das Rütteln, Zittern und Beben im Fahrzeug gar nichts ausmachte.

Herr Jürgen Simon, der Direktor der WTD41, nahm sich dann Zeit für die Siegburger um Ihnen etwas über die Entwicklung der Panzer zu erzählen und aus gewählte Panzer etwas näherzubringen. Anschließen führte er die Kameraden durch die Werkstätten der Einrichtung und in den Ausbildungsbereich der WTD41. Nicht ohne Stolz wurden die Siegburger darauf hingewiesen, dass die Azubis aus der WTD41, regelmäßig bei den Prüfungen vor den Kammern zu den Besten gehören.

Was den Siegburger Reservisten besonders auffiel war die Herzlichkeit, mit der sie empfangen und durch das Gelände geführt wurden.

Am späten Nachmittag fuhren die Männer mit vielen Eindrücken und vielen Emotionen wieder nach Hause, man war sich einig, dass dies nicht der letzte Besuch in Trier gewesen ist.

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