Was Geht?

Viele Dinge gehen nicht in der Zeit mit Corona. Als Soldaten sind wir alle aber auftragsbezogen ausgebildet. Das heiß also die Frage heißt nicht was geht nicht, sondern was geht und wie geht es.
Vieles geht in Zeiten von Corona, vieles an das wir zuvor nicht gedacht haben.
Wir als RK-Siegburg, als Gemeinschaft und als Verein haben das Vereinsleben nie eingestellt, nur etwas umgebaut.
Natürlich ersetzt ein Onlinetreffen nicht ein persönliches Treffen, aber es ist mehr als nichts zu tun.
Es heißt die Möglichkeiten nutzen und umsetzen.
Schon zum zweiten Mal waren wir mit der RK-Siegburg zu Gast in Afghanistan und haben uns mit Kameraden Vorort ausgetauscht.
Unser Auftrag kontakt mit der aktiven Truppe zuhalten ist damit erfüllt und bei dieser Gelegenheit konnten wir Reservisten der aktiven Truppe zeigen, dass die Zeiten der Reservisten mit langen Haaren und mit der Hauptwaffe Bierflasche lange vorbei sind.
Die Reserve ist aktiv, neben der rolle der Kameraden in der zivilen Welt ist das Reservistenleben von Aus- und Weiterbildung geprägt, so vielfältig das sich jeder einbringen kann.
Dies ist aber auch der Knackpunkt, dass Ganze funktioniert nur dann, wenn jeder bei sich sieht wo er etwas tun kann, und das dann auch umsetzt.
Hier reicht es nicht zu sagen „man könnte“, stattdessen „ich habe die Absicht das, wer macht mit?“.
Eine neue Reihe in der RK-Siegburg ist das Kameraden Interview. Beim letzten RK-Abend das erste Mal durchgeführt haben wir unseren Kameraden Thomas mal ganz anders kennengelernt. Die Geschichten, von der taktischen Atomwaffe bis zur Wachkatze, von den er erzählen konnte zeigte das jeder etwas aus seiner Dienstzeit erzählen kann.
Wir freuen uns das unsere RK-Abende immer beliebter werden und das sich Kameraden in Afghanistan gern wieder mit uns verbinden will um das zupflegen das uns verbindet, Kameradschaft.

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